Wirtschaftsförderung

Zukünftige Ausrichtung der Eitorfer Wirtschaftsförderung

Bürgermeister und Wirtschaftsförderer wollen gemeinsam neue Wege gehen


(10.03.2021) Anlässlich der 1. Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Marketing, Digitalisierung Energiewende und Tourismus am 03. März 2021 hat die Verwaltung über die vorgesehene neue strategische Ausrichtung und Zielsetzung der Wirtschaftsförderung Eitorf berichtet.

Mit Beginn der neuen Wahlperiode beabsichtigen Wirtschaftsförderer Tobias Engels zusammen mit Bürgermeister Rainer Viehof das Themenfeld der kommunalen Wirtschaftsförderung für die Gemeinde Eitorf stärker in den Vordergrund zu rücken und neue Weichenstellungen vorzunehmen, die dazu beitragen sollen, Eitorf in seiner Funktion als Wirtschaftsstandort zu stärken.

Ein stärkerer Austausch zwischen Verwaltung und den Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort soll die Grundlage für eine intensivere Zusammenarbeit aller betroffenen Akteure bilden, um den Bedürfnissen des Wirtschaftsstandortes Eitorf Rechnung zu tragen. Die Wirtschaftsförderung ist die kommunale Anlaufstelle für unternehmerische Belange, Anfragen und als Bindeglied zu verstehen. Dies gilt es in der kommenden Arbeit zu verdeutlichen.

Neben beratender und vermittelnder Tätigkeit geht es insbesondere um die Schaffung von attraktiven Rahmenbedingungen für den Standort Eitorf. Diese sind vielfältig und betrachten Schwerpunkte, wie ein notwendiger flächendeckender Breitbandausbau der Gewerbe-/Industriegebiete, die Ausweisung dringend benötigter neuer Gewerbe- und Wohnbaulandflächen, die Auslotung verschiedener Möglichkeiten für eine attraktivere Verkehrsanbindung sowie Innenentwicklung für den Zentralort. Betriebe in Ansiedlungs- und/oder Umsiedlungsfragen zu unterstützen sowie Orientierung im Rahmen voranschreitender Digitalisierungsprozesse zu bieten und deren Chancen insbesondere für den Handel aufzuzeigen, müssen hierbei ebenfalls entscheidende Schwerpunkte bilden.

Es gilt sukzessive entscheidende Baustellen anzugehen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

So stellt insbesondere die notwendige flächendeckende Versorgung der Eitorfer Gewerbegebiete mit Glasfaserkabeln, eines der zentralen Handlungsfelder dar. Die Wirtschaftsförderung widmet sich diesem Feld aktuell mit Hochdruck. Auch die Versorgung des übrigen Gemeindegebietes mit glasfaserbasierten Internetanschlüssen wird durch die Wirtschaftsförderung betreut.

Um über Transparenz sowie zukünftige Handlungsfelder zu informieren, soll schnellstmöglich eine direkte Ansprache an alle Eitorfer Gewerbetreibende gesucht werden. Auf diese Weise soll der erste Schritt hin zu einer verbesserten Kommunikation mit den ortsansässigen Unternehmerinnen und Unternehmern gegangen und gleichzeitig ermutigt werden, gemeinsam neue Wege für den Wirtschaftsstandort einzuschlagen.

Nicht nur die digitale Infrastruktur ist von Bedeutung, sondern auch die Anbindung über die L 333 ist hierbei wesentlich. Ohne eine leistungsstarke westliche Verkehrsanbindung kann Eitorf seine Entwicklung nicht in dem erforderlichen Maße vorantreiben. Die Anbindung an die A 560 / A3 ist von besonderer Relevanz. Es gilt die Schwachstellen zu beseitigen und die Stärken zu stabilisieren.