Hundefreilauffläche mit Anlaufschwierigkeiten

(25.08.2021) Bürgermeister Rainer Viehof hat sich persönlich für die Einrichtung einer Hundefreilauffläche eingesetzt. Hierbei wurden persönliche Gespräche mit der Betreiberin einer Hundeschule und der Vorsitzenden eines Hundevereins geführt.


Als durchaus relevantes Grundstück wurde die Freifläche zwischen dem Biergarten und dem Eipbach identifiziert.

Da dort gegenüberliegend auch 3 Wohnhäuser sind, muss auf eine verträgliche Nutzung geachtet werden. Zudem befindet sich die Gemeinde Eitorf im Haushaltssicherungskonzept und darf keine freiwilligen Leistungen verausgaben. Ansonsten müssten Einsparungen an anderer Stelle erfolgen.

Da eine Nutzung durch eine gewerbliche Hundeschule im laufenden Betrieb nur sehr schlecht reglementiert werden kann, sollte die Hundeschule an anderer Stelle eingerichtet werden.

Bei einem gemeinnützigen Verein wird hierbei eher eine extensive Nutzung gesehen und Verabredungen auf Reduzierung und Einschränkungen können einfacher getroffen werden, weil man nicht gewinnorientiert ist.

Die Hundeschule wie auch der Hundeverein würden die Zäune selbst errichten und die Fläche pflegen. Der Zugang und die Fläche wären kontrolliert.

Diese Vorgehensweise zeichnete sich im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Marketing, Digitalisierung, Energiewende und Tourismus auch ab.

Dann wurde jedoch der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung beauftragt wurde, nunmehr ein Grundstück bereitzustellen, dieses einzuzäunen und anschließend auch zu pflegen.

Der Bürgermeister verwies hierbei darauf, dass es sich nicht um eine Pflichtaufgabe, sondern um eine freiwillige Leistung handelt. Eine Gegenfinanzierung wurde nicht besprochen und somit auch nicht beschlossen.

Sollte eine derartige Fläche neben dem Biergarten eingerichtet werden, auf der jeder seinen Hund frei laufen lassen kann, dürfte die Fläche nach und nach mehr Kot-Reste aufweisen, was einer Nutzung entgegenstehen würde. Wir können hierbei nicht auf Gut Glück operieren und benötigen auf jeden Fall in zentraler Lage eine Aufsicht mit verantwortlichen Personen. Demnach muss diese Fläche außerhalb liegen.

Es soll also eine Fläche geschaffen werden, die die Öffentlichkeit sowie die Hundeschule und der Hundeverein nutzen sollten. Hierzu werden weitere Gespräche geführt, um ggf. auch schnelle Lösungen in die Umsetzung zu bringen.

Fazit bleibt, der Beschluss des Ausschusses für eine freie Hundefreilauffläche, die durch die Gemeinde gestellt, errichtet und gepflegt werden soll, darf in dieser Form derzeit nicht umgesetzt werden und die Verwaltung wird in Kürze weitere Möglichkeiten aufzeigen, um die Errichtung einer Hundefreilauffläche zu realisieren.