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Flüchtlingssituation

Eitorfer Erklärung von "Eitorf bleibt bunt"

Eitorf gehört zum Rheinland: Eine europäische Kernregion, die fried- und freiheitsliebend Menschen aller Kulturen respektiert. Es sollte Normalität sein, dass Menschen anderer Herkunft und Religion eingebunden werden. Eitorf war und ist eine Gemeinde, die aus vielen Sprachen und Kulturen besteht und vom Austausch und der Begegnung dieser verschiedenen Menschen lebt. In einer Atmosphäre des friedlichen Miteinanders werden Fremde schnell zu Freunden. Dies prägt unsere Region stetig. Die Gestaltung und die Grundlagen unseres Zusammenlebens beruhen auf dem Grundgesetz und den universellen Menschenrechten. Von allen hier lebenden Menschen erwarten wir Respekt im Umgang miteinander. Die Achtung der Menschenwürde, des Grundgesetzes, sowie der sozialen, freiheitlichen und demokratischen Grundordnung und der Gleichberechtigung von Frau und Mann sind die Fundamente unseres friedlichen Zusammenlebens. Diese müssen von allen Mitmenschen geachtet und gelebt werden. Verfolgte und bedrohte Menschen fliehen nun aus ihrer Heimat um bei uns Schutz und Zuflucht zu finden. Wir lehnen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung ab und setzen uns dafür ein, dass auch diese Menschen hier willkommen geheißen und in unser Gemeinwesen eingebunden werden. Die politischen Vertreter dieser Gemeinde, die Bürgerinnen und Bürger, die Kirchen, die Wohlfahrtsverbände, die Unternehmen, die Gewerkschaften, die Migrantenselbstorganisationen und die Flüchtlingsinitiative stehen an der Seite der Flüchtlinge. Wir sehen das Zusammenleben von unterschiedlicher Herkunft, Weltanschauung und Religion als Bereicherung für unsere Gemeinschaft. Denen, die diese Grundwerte nicht akzeptieren und in Frage stellen, treten wir entschieden entgegen, um gemeinsam für ein harmonisches Zusammenleben einzustehen.


Diese Seite informiert in chronologischer Folge nach Kalenderwochen über die Entwicklung der Flüchtlingssituation in der Gemeinde Eitorf. Die nachfolgenden Informationen wurden jeweils im Mitteilungsblatt der Gemeinde Eitorf und auf dieser Internetseite veröffentlicht. Die aktuellste Meldung befindet sich an oberster Stelle.

42. KW 2016: Winterkleidung benötigt

Ab sofort können donnerstags von 12.30 bis 15.00 Uhr wieder
Wintersachen für Flüchtlinge in der Kleiderstube im Bürgerzentrum abgegeben werden.

Wir benötigen vor allem

- Männeroberbekleidung in den Gr. S-M.
- Herrenschuhe (Sneakers/Sportschuhe) in den Gr. 40 bis 43.
- Damenoberbekleidung Gr. 36 bis 40, Schuhe bis Gr. 39.
- Kinderoberbekleidung alle Größen Jungen und Mädchen ebenso Schuhe und Gummistiefel.

Die Bekleidung wird nur in sauberem und intaktem Zustand angenommen.

Wir möchten darum bitten, dass außerhalb der Annahmezeit keine Säcke im Eingangsbereich des Bürgerzentrums abgestellt werden.


12. KW: Sommersachen für Kleiderstube gesucht


Frühlings- und Sommersachen gesucht

Die Kleiderstube im Bürgerzentrum nimmt ab dem 07. April 2016 jeden Donnerstag von 12.00 bis 15.00 Uhr gut erhaltene, saubere Frühlings- und Sommersachen entgegen.
Benötigt werden Damensachen in den Größen S bis M und Schuhe Gr. 37 bis 40.
Herrensachen
werden gebraucht in den Größen S bis M (Hosen kurz und lang), Herrenschuhe Größe 40 bis 43, Übergangsjacken, dünne Pullover/Sweetshirts/T-Shirts.
Kindersachen
in allen Größen, Schuhe in allen Größen.
Vielen dank für Ihre Unterstützung!


9. KW: Stellungnahme des Bürgermeisters


Eitorf ist bunt (in vielerlei Hinsicht)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


Aus den Diskussionen der letzten Wochen und Monate entnehme ich einen scheinbarer unüberwindlichen Gegensatz der Meinungen. Diese unterschiedlichen Meinungen lassen sich derzeit auch kaum zusammenbringen. Aber diese Diskussionen fangen langsam an, uns zu lähmen, was andere, sinnvollere Aktivitäten angeht, z.B. das Kümmern um die bereits zu uns gekommenen Menschen. Eine Lähmung Eitorfs kann keiner von uns wollen. Um hier eine Lösung aufzuzeigen, beginne ich mit "Eitorf ist bunt", und zwar in vielerlei Hinsicht:

Wir können gemeinsam feststellen: Eitorf ist bunt, was die Herkunft der hier lebenden Menschen angeht. Es gibt sogar eine Fb-Gruppe, die nennt sich wohl auch deshalb "Eitorf bleibt bunt". Unabhängig davon, wie das jeder einzelne von uns bewertet, ist es eine ganz trockene Feststellung: Eitorf ist in dieser Hinsicht bunt. Hier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen. Das ist einfach so. Punkt.

Ich wünsche mir, dass wir zusammen dahin kommen, dass wir auch sagen können: Eitorf ist bunt, was die verschiedenen und zum Teil SEHR unterschiedlichen Meinungen angeht. Bunt heißt da für mich, dass wir nicht andere Meinungen zum Thema Flüchtlinge teilen müssen, aber dass wir sie als Teil des Eitorfer Meinungsspektrums respektieren sollten. Wenn wir die gegenseitige Toleranz gegenüber sowohl "kritischen" als auch "euphorischen" Meinungen erhöhen, dann hätten wir für unsere Zusammenleben in Eitorf sehr viel gewonnen!

Ich prophezeie: Je mehr wir uns in Eitorf gegenseitig mit unseren sehr gegenläufigen Meinungen tolerieren und akzeptieren, desto mehr kann und wird in einem solchen Klima auch die Toleranz und Akzeptanz der kritischen Bevölkerung gegenüber den Zuwanderern wachsen! Dann hätten wir alle auch viel mehr Energie, uns dem Thema Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen zu widmen!

Denn dieses Thema stellt sich uns, ganz gleich ob wir wollen oder nicht. Deshalb lautet mein Plädoyer ganz klar: "Mit Volldampf an diese Aufgabe!" Und zwar unabhängig davon, wie der einzelne von uns zu der Frage der weiteren Zuwanderung steht. Das mit dem "Volldampf" habe ich in meiner umstrittenen Haushaltsrede im Übrigen auch gesagt, es ist von der Presse nur leider nicht aufgegriffen worden (was meine Kritik an der unvollständigen Berichterstattung der Presse noch verstärkt, das ist jedoch ein anderes Thema).

Nochmal anders ausgedrückt: Weg von dem bis letzte Woche geltenden Klima "Das darf man jetzt aber nicht laut sagen." zu einem offenen, zu einem das kritische Wort aushaltenden Diskussionsklima als Grundlage für gegenseitige Toleranz und Akzeptanz der sehr unterschiedlichen Meinungen. In solch einem aufgeschlossenen Klima wächst die Akzeptanz gegenüber Zuwanderern ganz von alleine!

Also mein Appell an uns alle: Akzeptieren anderer Meinungen, und volle Konzentration auf unsere Integrationsaufgabe, unabhängig davon, ob man weitere Immigration befürwortet oder ablehnt!
Darüber wird nämlich woanders entschieden.

Wir in Eitorf wollen trotz scheinbar unüberwindlicher Meinungsverschiedenheiten an einem Strang zu ziehen!
Alle in Eitorf lebenden Menschen werden es uns danken!

Herzlichst,
Ihr Rüdiger Storch


9. KW: Infoabend zu Gastfamilien beim Kreis


Aus aktuellem Anlass weist die Gemeindeverwaltung Eitorf auf folgende Infoveranstaltung des Rhein-Sieg-Kreises hin:
Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gesucht – Infoveranstaltung im Kreishaus

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Viele Jugendliche kommen in der aktuellen Flüchtlingssituation ohne ihre Eltern oder Verwandten zu uns nach Deutschland. Dann ist es Aufgabe des Jugendamtes, sich um sie zu kümmern und für ihre Unterkunft und Erziehung zu sorgen. Daher sucht das Kreisjugendamt Gastfamilien aus den Gemeinden Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Windeck, die unbegleitete ausländische Minderjährige aufnehmen möchten.

Aus diesem Anlass lädt das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises zu einem unverbindlichen Informationsabend ein. Er findet am Montag, 14. März 2016, um 19:00 Uhr im Raum Agger des Kreishauses in Siegburg (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Erdgeschoss) statt. Interessierte erhalten hier Informationen über die Abläufe und Anforderungen rund um das Thema Gastfamilien. Außerdem werden Familien, die bereits ausländische Jugendliche aufgenommen haben, von ihren Erfahrungen berichten.
Viele unbegleitete Minderjährige wünschen sich, in Deutschland in einer Familie aufgenommen zu werden. So haben sie die Chance, sich sprachlich, kulturell und sozial rasch zu integrieren. Bei den jungen Menschen handelt es sich überwiegend um männliche Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren.

Gesucht werden Familien, Paare oder Einzelpersonen aus gesicherten Verhältnissen, die fremden Kulturen gegenüber offen und tolerant sind, und einen jungen Menschen für eine begrenzte Zeit in ihrem Haushalt aufnehmen möchten.

Das Kreisjugendamt stellt den Lebensunterhalt der jungen Menschen sicher, die Gastfamilien erhalten ein Pflegegeld. Außerdem werden sie durch fachliche Beratung und Begleitung unterstützt, Themenabende und die Austauschmöglichkeit mit anderen Gastfamilien werden ebenfalls angeboten. Ein Vormund übernimmt die Rechtsangelegenheiten der Jugendlichen, z.B. alle Formalitäten rund um das Asylverfahren.

Interessentinnen und Interessenten aus dem Bereich Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth steht Gisela Gräf, Leiterin des Jugendhilfezentrums für diesen Bereich, unter der Rufnummer 02247/9215-5520 für Rückfragen zur Verfügung. Ansprechpartnerin für Interessierte aus Eitorf und Windeck ist unter der Rufnummer 02243/8443-5230 Ute Krämer-Bönisch, die Leiterin des dortigen Jugendhilfezentrums. Beide nehmen auch die Anmeldungen zur Informationsveranstaltung entgegen.


8. KW Bericht Einwohnerversammlung


Lebendige Einwohnerversammlung zur Flüchtlingssituation
Theater am Park war voll besetzt


Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch hatte eingeladen – und über 300 Besucher kamen zur zweiten Einwohnerversammlung zum Thema Flüchtlinge ins Theater am Park. Der Bürgermeister schilderte die personelle Verstärkung, u.a. mit Optimierung der Sozialarbeit und der bald vorgesehenen Besetzung der Amtsleiterstelle beim Sozialamt. In seinem Statement ging er noch einmal auf die unterschiedlichen Meinungsbilder in der Gesellschaft zum Flüchtlingsthema ein und warb dafür, beide Meinungen zu respektieren. Am Ende, so der Bürgermeister, bliebe eine für alle zu bewältigende Aufgaben, nämlich die Flüchtlinge menschenwürdig unterzubringen und zu integrieren. Eitorf sei lebendig und vorbildlich in der ehrenamtlichen Arbeit. Facebook-Gruppen wie „Eitorf bleibt bunt“ belegten dies eindrucksvoll. In dem Sinne mahnte er an, sich der Aufgabe gemeinsam „mit Volldampf“ zu stellen. Wie zu erwarten war, wurde er während der sich anschließenden Fragerunde auf seine Haushaltsrede und die darin geäußerte Forderung angesprochen, dass er den weiteren Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland und nach Eitorf strikt ablehne. Auch er behalte sich vor, getroffene Aussagen zu überdenken. Mit Blick auf die erreichte Belastbarkeit füge er nun den Begriff „vorerst“ hinzu. Schließlich dankte er den ehrenamtlichen Initiativen. Ein besonderes Augenmerk legte der Bürgermeister auf die Bedeutung des Jugendcafés, dessen Besucherzahl sich deutlich erhöht habe – dazu mit einer konstanteren und höheren Verweildauer. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung.

Joachim Pohl vom Eitorfer Sozialamt skizzierte kurz die aktuellen Zahlen und hielt im Ergebnis fest, dass aktuell 404 Asylbewerber bzw. Flüchtlinge in Eitorf registriert seien. Sozialarbeiterin Susanne Kampas schilderte die ehrenamtliche Arbeit mit verschiedenen Initiativen. Habe es bei der letzten Einwohnerinfo von 30 Paten gegeben, sei die Zahl nun auf 55 angestiegen. Unter Hinweis auf verschiedene Einzelheiten ging sie ein auf die vielfältigen (Hilfs)Angebote, wie beispielsweise Sprachkurse, Internationale Klassen in Schulen, Flüchtlingsberatung, Willkommenstreff, Nähkurse und die Initiative von „Zweirad Lukas“, gebrauchte Räder kostenlos für die Flüchtlinge instand zu setzen. Geplant ist in diesem Zusammenhang auch eine Fahrrad-AG.

Foto: Proppenvoll war das Theater am Park

Baudezernent und Erster Beigeordneter Karl Heinz Sterzenbach skizzierte die Wohnungssituation und die vorgesehenen Maßnahmen, durch die vor allem die Turnhalle am Eichelkamp wieder freigemacht werden soll. U.a. verwies er auf die hierzu detailliert im Hauptausschuss am 25.01. gemachten Ausführungen (nachzulesen im Ratsinfosystem unter www.eitorf.de). Einer der Kernpunkte sei z.B. die Anmietung einer Grundstücksfläche in der Siegstr. 162 und der dort vorgesehene Bau von modernen Unterkünften in Holzständer-Bauweise für bis zu 100 Menschen. Zudem plane die GWG in Abstimmung mit der Gemeinde den Neubau von 16 Wohnungen am Veilchenweg. Perspektivisch trage man sich mit dem Gedanken, an der Alzenbacher Straße einen Neubau für die langfristige Sicherung des Sockel-Bedarfs für Obdachlosenunterbringung aus jedwedem Rechtsgrund zu errichten. Der Zielrichtung einer dezentralen Unterbringung gerecht werdend, sei die weitere Anmietung von Wohnungen im Gemeindegebiet unerlässlich. Dafür werbe er an dieser Stelle, entsprechende Veröffentlichungen in den Medien hätten unlängst auch noch einmal hierauf aufmerksam gemacht.

Foto: Es gab viel zu berichten: v.l.n.r. Joachim Pohl, Susanne Kampas, Bürgermeister Dr. Storch und Erster Beigeordneter Sterzenbach.

Schließlich nahm der Leiter der Eitorfer Polizeiwache, Roland Goy, zur Sicherheitslage Stellung. Von vereinzelten Ausnahmen hinsichtlich „schwarzer Schafe“ abgesehen, die es im Übrigen bei allen Nationalitäten und Gesellschaftsschichten gebe, sei die Sicherheitslage gut und im Vergleich zu seinen Aussagen bei der Novemberveranstaltung, auch unverändert. Positiv sei eine verstärkte Präsenz an Karneval nach den Kölner Vorfällen gewesen. Flüchtlinge selber hätten ihm versichert, dass sie das Karnevalsgeschehen mit Freude beobachtet hätten. Währenddessen sei auch die Aussage getroffen worden, dass sich in Eitorf lebende Flüchtlinge von den Kölner Vorfällen absolut distanzierten. Unter dem Strich, so konstatierte Eitorfs Polizeichef, gebe es keine verstärkte Kriminalität durch Flüchtlinge. Dazu sei ihm wichtig, alle Informationen transparent nach außen zu kommunizieren.

In der sich anschließenden Fragerunde zeigten die Eitorfer deutlich Flagge. Statements, die den Anflug des Politisierens hatten wurden ebenso durch lautstarke Missfallensbekundungen unterbrochen wie der Versuch einer nicht in Eitorf lebenden Besucherin aus dem rechts angesiedelten Spektrum, sich zu Wort zu melden. Versammlungsleiter Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch konstatierte, dass rechts gerichtetes Gedankengut in keiner Weise akzeptiert werde und hier nichts zu suchen habe. Zu Wort hingegen kam Landtagsabgeordneter Dirk Schlömer, der seinen Wortbeitrag ein wenig schüchtern mit der Feststellung begann, dass auch er nicht in Eitorf wohne. Er, so der Bürgermeister, sei aber der für Eitorf zuständige Landtagsabgeordnete und herzlich willkommen. Dirk Schlömer ging auf die Finanzen ein, die im Grunde ja vorhanden seien. Auf Gegenrede aus dem Publikum zum Verteilerschlüssel, verwies der Abgeordnete auf seine Bemühungen, die seinerzeit zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und dem Land NRW getroffene Vereinbarung in Bezug den Verteilerschlüssel wieder zu korrigieren.

Einwohnerinnen und Einwohner stellten viele Fragen. Schwerpunkt war hierbei u.a. eine sinnvolle Integration und die dazu erforderliche geeignete Unterbringung. Siedlungsschwerpunkt, so Baudezernent Sterzenbach, sei nun einmal das Gemeindegebiet südlich der Sieg. Dezentral sei nach wie vor die Devise. Ergänzend schilderte Joachim Pohl die Probleme, die zu einer ständigen Fluktuation in den Unterkünften führe. Bedenken wurden auch hinsichtlich der angesprochenen Unterkunft in der Alzenbacher Straße geäußert. Der Bürgermeister verwies auf perspektivische Überlegungen. Konkret in Planung sei diesbezüglich noch gar nichts. Probleme bei der Organisation der Spendenannahme wurden vor allem von einem Einwohner angesprochen. Im konkreten Fall wurde seitens des Sozialamtes ein Rückruf zugesagt. Die Schwierigkeit, Spenden unterzubringen, so das „Schlusswort“ einer Einwohnerin, sei dies aber doch ein Luxusproblem. Dies zeige doch, dass es Spenden zu Hauf gebe. Nach zwei Stunden war die lebendige und teils emotionale Einwohnerinformation beendet – nicht ohne, dass Bürgermeister Dr. Storch noch für einen Besuch im anschließend stattfindenden „Evensong“ in St. Patricius warb.


6. KW: Einwohnerinfo zur Flüchtlingssituation


4. KW: Weiterhin Wohnraum gesucht

Sie haben Wohnraum zu vermieten?
Die Gemeinde Eitorf sucht weiteren Wohnraum für die Unterbringung der zugewiesenen ausländischen Flüchtlinge.

Die Gemeinde Eitorf sucht auch weiterhin nach Wohnraum, um den stetigen Zustrom ausländischer Flüchtlinge unterzubringen. Gesucht werden vorrangig abgeschlossene Wohneinheiten mit eigener Küche und Bad, aber auch Anwesen mit einer Hotel-, Pensions- oder Heimstruktur.

Etwa ein Drittel der Flüchtlinge sind Einzelpersonen, die anderen zwei Drittel ganz überwiegend Familien unterschiedlicher Zusammensetzung. Deswegen und wegen der kaum voraussehbaren Zuweisungen durch das Land ändert sich die konkrete Bedarfslage ständig.

Die Gemeinde als Mieter der Wohnungen ist daher auf Flexibilität bei der Belegung angewiesen. Die namentliche Festlegung von Bewohnern im Mietvertrag kann daher nicht vorgenommen werden. Auch kann Wünschen nach Familien oder Ehepaaren als Nutzer nur dann gefolgt werden, wenn die Bedarfslage dies zulässt. Gleichfalls kann es zu einem Wechsel der Nutzer kommen, auch weil die Gemeinde bestrebt ist, die Flüchtlinge so bald wie möglich in die Lage zu versetzen, selbständig eine eigene Wohnung zu suchen. Ebenso kann es zu einer gegenüber dem Üblichen erhöhten Belegung der Wohnung kommen. Die höheren Nebenkosten werden dann selbstverständlich von der Gemeinde getragen.

Wenn Sie interessiert sind, bei der Unterbringung der Flüchtlinge zu helfen und Leerstand von Wohnraum zu vermeiden oder zu beenden, wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Eitorf, Frau Frau Jung (Email: michaela.jung@eitof.de; Tel: 02243/89-152) oder Frau Koch (Email: katrin.koch@eitorf.de; Tel: 02243/89-154, ausschließlich vormittags) oder Frau Brieden (Email: ursula.brieden@eitorf.de; Tel. 02243/89-137, ausschließlich vormittags), die auch für weitere Fragen zu Verfügung stehen.


2. KW: Sachspenden online stellen

Bürgermeister Dr. Storch begrüßt die bundesweite EHMD-Flüchtlingshilfe als Online-Portal

Viele Mitmenschen stehen vor dem Problem, Flüchtlingen eine Sachspende zukommen lassen zu wollen, wissen aber nicht, wo und wie die Sachen gelagert werden sollen. Einen ganz anderen Weg hat der Eitorfer Ulrich Collatz gewählt und das bundesweite Online-Portal „EHMD-Flüchtlingshilfe“ ins Leben gerufen. Ob Bettwäsche, Kühlschrank, Kleidung oder sonstige Ausstattungsgegenstände – das Portal bietet die Möglichkeit, diese Sachen mit entsprechender Beschreibung – ggf. auch mit Bild - kostenlos anzubieten. Über die Internetseite haben die Kommunen, die auf Anforderung notwendige Zugangsdaten erhalten, die Möglichkeit, gezielt nach benötigten Dingen zu suchen und mit dem Spender in Kontakt zu treten. Wer helfen will, kann dies auf diese Art sehr gezielt tun. So werden Hilfsgüter nicht wahllos in Lagerräumen übereinandergestapelt, sondern gelangen dorthin, wo sie tatsächlich akut benötigt werden. Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch hat sich die ehrenamtlich betriebene Internetseite angesehen und ist sowohl von der Idee wie auch dem Engagement des Betreibers sehr angetan. Infos und Hilfsmöglichkeit unter: www.ehmd.net/fh


51. KW: Öffnungszeiten Kleiderstube Bürgerzentrum

Geänderte Öffnungs- und Annahmezeiten ab Januar 2016

Die Kleiderstube im Bürgerzentrum, Bahnhofstr. 19, in Eitorf ist ab Januar 2016 jeweils dienstags, beginnend am 05. Januar 2016, von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Es werden ausschließlich Kleidung und Schuhe ausgegeben.

Die Annahme von Bekleidung und Schuhen ist ab Januar 2016 ausschließlich donnerstags von 12.00 bis 15.00 Uhr, beginnend am 07. Januar 2016, möglich.
Die Kleiderstube benötigt dringendWinterkleidung für Herren in kleinen Größen Größe S-MPullover, Sweetshirts, Hosen, warme Winterjacken, Socken, Schals, Handschuhe und Mützen, Winterschuhen in den Größen 41 bis 43.

Es wird gebeten, nur gewaschene Kleidung und saubere Schuhe abzugeben.
Des Weiteren wird aus gegebenem Anlass darauf hingewiesen, dass außerhalb der Öffnungszeiten im Hinblick auf die Nutzungen im Bürgerzentrum keine Sachspenden im Flur abgestellt werden dürfen.


47. KW: Gut besuchte Einwohnerinfo


Information über Flüchlingssituation im Theater
Verwaltung informierte im gut gefüllten Theater - Paten, Übersetzer und Winterkleidung gesucht


Mit reinem Zahlenmaterial begann Bürgermeister Dr. Storch die mit weit über 200 Teilnehmern gut besuchte Einwohnerinformation im Theater am Park und verkündete, dass nach aktuellem Stand der Gemeinde Eitorf rund 318 Flüchtlinge zugeteilt sind. Der Städte- und Gemeindebund prognostiziert einen 5%igen Anteil der Einwohnerzahl, so dass mit rund 950 Flüchtlingen langfristig zu rechnen sei. Die Ideallösung einer dezentralen Unterbringung werde nachhaltig verfolgt. Dass als „Puffer“ nun die Turnhalle am Eichelkamp genutzt werde, sei den ständig neu anreisenden Flüchtlinge – 15 bis 22 pro Woche – geschuldet. Nach wie vor würden Wohnungen gesucht - wobei die Gemeinde den ortsüblichen Mietzins zahle. Auch trete er Gerüchten entgegen, wonach die Gemeinde eine Kopfprämie pro untergebrachten Asylbewerber zahle. Habe man sich im Moment nur auf den Ortskern konzentriert, sei es aber auch möglich, Wohnungen in den Außenorten für Flüchtlinge anzumieten. Der Bürgermeister stellte klar, dass man nicht die Absicht habe, auch die Siegparkhalle in Anspruch zu nehmen. Man könne jedoch nicht in die Zukunft sehen.

Susanne Kampas vom Eitorfer Sozialamt schilderte detailliert das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde, wie z.B. die Patenschaften, Angebote von Übersetzern, soziale Einrichtungen wie die Kleiderstuben von CDU und im Bürgerzentrum. Außerdem nennt sie die Eitorfer-Windecker Tafel, die Suppenküche, die Beteiligung der Kirchengemeinden, ein von den Eheleuten Oplustil betreutes Café-Projekt in der Bahnhofstraße 5 sowie das besondere Engagement von Sieglinde Henschel von der evangelischen Kirchengemeinde. Die Darstellung rief mehrfach Beifall hervor und machte insbesondere in diesen emotionalen Momenten der Einwohnerinformation deutlich, wie wertvoll und unerlässlich die ehrenamtliche Mithilfe zu einem menschlichen und würdevollen Miteinander mit den Flüchtlingen ist. Beifall gab es aber auch für die Mitarbeiterinnen des Eitorfer Sozialamtes, die in unermüdlicher Weise – auch weit über die regelmäßigen Arbeitszeiten hinaus – Arbeit in diesen schwierigen Zeiten verrichten.

Der Leiter der Polizeiwache Eitorf, Roland Goy („So früh war ich als Regionalbeauftragter bei einer Einwohnerversammlung zu diesem Thema noch nie dran...“) attestierte für Eitorf keine besonderen Vorkommnisse, die auf die Flüchtlingssituation zurückzuführen seien. An der Halle zeige man vermehrt Präsenz, außerdem – so wurde auch von der Verwaltung bestätigt – sei dort ein Sicherheitsdienst im Einsatz. Alles in allem sei es ruhig – außer in Ruppichteroth – da sei noch weniger los als in Eitorf. Somit hatte Eitorfs Polizeichef schon einige Lacher auf seiner Seite und würzte die Versammlung mit einer humoristischen Note.

In der sich anschließenden Diskussionsrunde nahm vor allem die Integration, hier insbesondere die frühzeitige Beschäftigung der Flüchtlinge, einen großen Raum ein. Inwieweit sich Fähigkeiten und Berufe der Flüchtlinge erfassen lassen, um sie so einer sinnvollen Tätigkeit zukommen zu lassen, ließ sich seitens der Verwaltung nicht so einfach beantworten. Joachim Pohl vom Eitorfer Sozialamt verwies u.a. auf die vom Gesetzgeber vorgegebenen Zuständigkeiten, Mechanismen und Wartezeiten. Dass Menschen sich in der Übergangsunterbringung Turnhalle die Zeit vertreiben können, bestätigte Susanne Kampas. Eine Spielecke für Kinder, die im übrigen rund ein Drittel der Flüchtlinge ausmachten, sei ebenso vorhanden wie eine Tischtennisplatte und – seit neuestem – ein Fernseher. Auch in der Turnhalle sei es möglich, sich einen Kaffee oder Tee zu kochen.

Was benötigt werde, so die Kritik aus dem Publikum, müsse besser über das Internet kommuniziert werden. Eine tagesaktuelle Seite wurde vorgeschlagen. Der Bürgermeister begrüßte den Vorschlag, stellte aber auch bei vielem Wünschenswerten die Frage in den Raum „Wer soll es machen?“. Auf die Frage, was denn nun im Moment am allernötigsten benötigt werde, wurden vor allem weitere Paten, Übersetzer für den arabischen Sprachraum und Winterkleidung genannt.

Ganz besonderes Augenmerk legte Bürgermeister Dr. Rüdiger Storch auf den zu beobachteten Riss in der Gesellschaft. Für die Flüchtlingen engagierte Ehrenamtlicher dürften ebenso wenig als völlig kritiklose Gutmenschen in die eine Ecke geschoben werden wie Menschen, die kritisch hinterfragten, gleich in die rechte Ecke. Hier in Eitorf solle man diesen Riss nicht größer werden lassen und auch bei unterschiedlichen Meinungen aufeinander zugehen. Dass er in Eitorf häufig die Frage höre, ob wir denn überhaupt hier Flüchtlinge hätten, sei im Grunde ein großes Kompliment. Denn das zeige, dass das Thema hier geräuschlos umgesetzt werde. Ausgerechnet der für das Thema „Integration“ zuständige Vorsitzende des Integrationsrates, Antonio Moreira, attestierte den Eitorfern einen großen Charakter und Ehrenamtlern und Verwaltung gute Arbeit. Einmal mehr gab es auch für diese Aussage Beifall.

Bürgermeister Dr. Storch stellte nach knapp zwei Stunden und der lebhaften Diskussion fest, dass der Informations- und auch Diskussionsbedarf gegeben sei. Regelmäßige Einwohnerinformationen in dieser Form wollte er zwar nicht zusagen, gleichwohl werde man das wiederholen, wenn es die Situation erfordere.


45. KW: Einladung Einwohnerinfo

Einladung zu einer Einwohnerinformation
Montag, 16. November 2015,, 18.00 Uhr, Theater am Park, Brückenstraße
Thema: Flüchtlingssituation in der Gemeinde Eitorf
Hierzu auch: Vorübergehende Nutzung der Turnhalle Eichelkamp
Alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen.
Eitorf, im Oktober 2015
Dr. Storch
Bürgermeister


43. KW 2015: Nutzung Turnhalle Eichelkamp


Turnhalle "Am Eichelkamp"
Nutzung zur Unterbringung von Flüchtlingen in Vorbereitung


Im Durchschnitt der letzten Wochen sind rund 15 Flüchtlinge/pro Woche von der Gemeinde unterzubringen. Nach Lage der Dinge wird diese hohe Zahl auch in den nächsten Wochen anhalten, die Gemeinde stößt inzwischen erkennbar an die Kapazitätsgrenzen hinsichtlich der Unterbringung auf dem freien Wohnungsmarkt. Sofern geeigneter Wohnraum angemietet werden kann, muss dieser zudem im Regelfall noch ausgestattet und für die Bedürfnisse hergerichtet werden, dies erfordert Zeit.
Die Belegung der Turnhalle „Am Eichelkamp“ wird aus diesem Grunde in absehbarer Zeit erforderlich werden, die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren. Gleichfalls laufen die Gespräche mit den Schulen und den belegenden Sportvereinen.
Bis auf weiteres kann die Halle weiter genutzt werden.

Ergänzende aktuelle Info:
Ab Montag, 26. Oktober 2015, 7.00 Uhr, wird in der Sporthalle Eichelkamp mit den Umbauarbeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen begonnen. Für die Durchführung des Schulsports wurden in Absprache mit den Schulleitern Ausweichlösungen besprochen. Demnach wird grundsätzlich der Schulsport an anderen Orten stattfinden. Schülerinnen und Schüler werden in den einzelnen Schulen über die Details zur Durchführung des Schulsports informiert.


42. KW 2015: Werbung für Anmietung von Wohnraum


Anzahl der Flüchtlinge/Asylanten weiter auf hohem Niveau

Die Gemeinde Eitorf sucht weiteren Wohnraum zur Anmietung für die Unterbringung der der Gemeinde zugewiesenen Flüchtlinge/Asylanten.
Bitte melden Sie sich für eine Kontaktaufnahme und Besichtigung bei Herrn Jörg Meo, Tel. 02243/89217, oder Frau Katrin Koch, Tel. 02243/89154 (nur vormittags).


41. KW 2015: Werbung für Willkommensfest

Willkommensfest von GGS Eitorf und Siegtal-Gymnasium

Herzlich Willkommen in Eitorf
Herzlich Willkommen sagen wir allen unseren Schülerinnen und Schülern, die in den Internationalen Vorbereitungsklassen der Gemeinschaftsgrundschule Eitorf und des Siegtal-Gymnasiums Eitorf seit einiger Zeit die Schule besuchen.
Wir nehmen diese Aufgabe gerne an und helfen den Kindern bei der Erlernung der deutschen Sprache und unterstützen sie bei der Integration in ihren neuen und oft auch ungewohnten Alltag.
Gerne möchten wir diese Schülerinnen und Schüler nun ganz offiziell in unserer Gemeinschaft begrüßen und laden ihre Eltern und Paten zu einem Willkommensfest ein am Sonntag, 18.10.2015 von 14:30 Uhr – 18:00 Uhr
Ins Leonardo – Siegtal-Gymnasium
.
Anlässlich dieses Festes werden wir gemeinsam mit den Familien Kaffee trinken und möchten auch alle Eitorfer Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, die sich vorstellen können, sich hier einzubringen.


40. KW 2015: Presseinfo zur Spendenbereitschaft


Überwältigende Spendenbereitschaft der Eitorfer
Lager sind voll


Sachspenden in Hülle und Fülle sind bei der Gemeinde Eitorf für die Versorgung der Flüchtlinge eingegangen, so dass in kurzer Zeit auch die neue Kleiderstube in der Bahnhofstraße 19 in Eitorf voll ist.
Der jetzige Bestand wird ausreichen, um die in den nächsten Wochen zu erwartenden Flüchtlinge auszustatten. Ich darf sie daher bitten, von weiteren Sachspenden zurzeit abzusehen. Sobald wieder Sachspenden benötigt und angenommen werden können, wende ich mich auf diesem Wege wieder an sie.
Ganz herzlichen Dank an alle Eitorfer Bürgerinnen und Bürger für diese enorme Unterstützung.


38. KW 2015: Info des Bürgermeisters


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Thema „Flüchtlinge bei uns in Eitorf“ berichte ich Ihnen heute über die Betreuung dieser Menschen. Mittlerweile haben wir ca. 170 Flüchtlinge hier aufgenommen.

Seit Anfang 2014, also seit schon eineinhalb Jahren, werden für die Asylbewerber Sprachkurse angeboten. Mit den Sprachkursen fing in Eitorf sozusagen die Betreuung der Asylbewerber an. Für den Sprachkurs konnten 6 Dozenten gewonnen werden, wovon vier ehemalige Lehrer sind. Dieser Personenkreis wird immer wieder von weiteren Personen ergänzt, die dann den Unterricht unterstützen. Ab September 2015 bietet nun auch die Volkshochschule Sprachkurse für diese Menschen an.

Weiterhin wurden Personen angeworben, die sich als Dolmetscher zur Verfügung stellen. Die meisten von diesen Personen können uns im Bedarfsfall kurzfristig unterstützen.Ferner erfolgt eine Zusammenarbeit u.a. mit dem SKFM-Möbellager, der Eitorfer-Windecker-Tafel, dem Willkommenstreff der Kirchen und SKM in der Bahnhofstraße, der Eitorfer Suppenküche, der CDU-Kleiderstube, dem SPZ, dem Jugendcafé, dem Jugendhilfezentrum und den Schulen und Kitas in Eitorf.

Nach der Gründung der integrativen Klasse für Kinder ab dem 11. Lebensjahr im Gymnasium Eitorf Anfang 2015 gibt es seit Beginn des neuen Schuljahres 2015/2016 auch eine integrative Grundschulklasse in der OGS Eitorf. Zu erwähnen ist, dass bereits durch Frau Schneider ein Netzwerk von Hilfeleistungsangeboten erstellt wurde (siehe hierzu Vorstellung im JISS am 23.04.2015), wobei wir eng mit den Kirchen zusammenarbeiten. Koordinatorin ist hier Frau Sieglinde Henschel. Über Frau Henschel und die Mitarbeiterin des Sozialamtes Eitorf, Frau Susanne Kampas, werden die jeweils benötigten Kontakte hergestellt.
Der Anstieg der Asylsuchenden führt von Seiten der Verwaltung dazu, dass zukünftig Frau Kampas sich als Sozialarbeiterin dort noch mehr einbringen wird.
Durch den Sprachkurs ergab es sich, dass bereits im Jahre 2014 Personen zusammenfanden, die die Asylsuchenden betreuten und weiterhin betreuen. Um diesen Kreis der Ehrenamtler zu unterstützen, wurden von der Gemeinde Eitorf ein Patentreffen ins Leben gerufen, welches ca. alle vier bis sechs Wochen stattfindet. Hier haben die Paten die Möglichkeit, sich auszutauschen und für die Betreuung wichtige Informationen zu bekommen. So wurden bisher ein Psychologe, der sich mit Traumatherapie befasst, ein Mitarbeiter des Ausländeramtes sowie der Leiter des Job-Center Rhein-Sieg zu diesen Treffen eingeladen.

Von Seiten der Gemeinde wurde ein Verteiler mit den ehrenamtlich Tätigen angelegt, in dem über Fortbildungen sowie Finanzierungshilfen informiert wird. Z.Zt. verfügt dieser Verteiler über ca. 30 Paten. Hierbei stehen die Mitarbeiter des Sozialamtes diesen Personen gerne zur Verfügung. Dieses Angebot wird von vielen Paten rege genutzt. Von Vereinen, Privatpersonen und Künstlern bestehen vielfältige Angebote der Mitwirkung. Diese werden auch rege angenommen. Mittlerweile befindet sich eine Vielzahl der Kinder in Sport- und Fußballvereinen, im Schachclub oder nehmen Kunstangebote war.

Ganz aktuell:
Die Gemeinde Eitorf stellt im Bürgerzentrum in der Bahnhofstraße 19 den ehrenamtlichen Helfern einen Raum zu Verfügung. Dort können Sie Baby- und Kinderbekleidung, Kleidung für Erwachsene, Schuhe, Spielsachen und Windeln sowie Pflegeartikel als Spende abgeben. Zugute kommen diese Sachspenden den in Eitorf lebenden Flüchtlingen, sowie sonstigen Hilfebedürftigen. Von Seiten der Organisatoren werden Spendenwillige gebeten, lediglich gewaschene und intakte Kleidung sowie keine beschädigten Schuhe abzugeben. Defekte oder verschmutzte Gegenstände können nicht angenommen werden.
Die von Ehrenamtlern geführte Einrichtung und ist dienstags und donnerstags in der Zeit von 14:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können die Spenden abgegeben werden, bzw. können hilfebedürftige Menschen um Sachunterstützung bitten. Kleiderspenden (zur Zeit vorwiegend Wintersachen) werden in einem guten Zustand benötigt.

Weiter können Sie gerne helfen durch:

Geldspenden:
Gemeinsames Spendenkonto der evangelischen und katholischen Kirche, Bankverbindung bei der KSK Köln: IBAN DE 43 3705 0299 0003 011392, Kennwort: Asylsuchende

Sachspenden: Frau Susanne Kampas, Sozialarbeiterin, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89145, Herr Wolfgang Müller, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89126
Ehrenamtliche Tätigkeit (z.B. Patenschaft, Betreuung, etc.):
Sprechen Sie bitte an: Frau Sieglinde Henschel, evangelische Kirche, Tel.: 02243/6797, Frau Susanne Kampas, Sozialarbeiterin, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89145

Herzlichst,
Ihr Rüdiger Storch


37. KW 2015: Info des Bürgermeisters


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Thema „Flüchtlinge bei uns in Eitorf“ berichte ich Ihnen heute, was unser gemeindliches Gebäudemanagement bisher zur Unterbringung beigetragen hat und was noch vorgesehen ist.In der Flüchtlingsunterkunft Uferstraße Nr. 7 wurden im letzten Jahr neue Sanitäranlagen eingebaut. Die Investitionssumme für Sanitärarbeiten, Fliesenarbeiten, Fenster/Türen, Trennwände, Elektroarbeiten, Anstrichmaterial und weitere in diesem Jahr vorgenommene Sanierungen (Brandschutzmaßnahmen, zwei neue Küchen, mehrere Zimmer, Flure, Rückbau einer WC-Anlage und Umbau in ein Zimmer) belief sich auf ca. 93.000 €.

Im Objekt Uferstraße Nr. 9 werden gerade zwei neue Küchen eingebaut. Vorgesehen sind weitere bauliche Maßnahmen: Sanierung der Flure mit neuem Anstrich, Sanierung der Toilette im Erdgeschoss und ein Fensteraustausch einhergehend mit der Sanierung der Räume.Entgegen den Berichten in der Zeitung sind in der Uferstraße Nr. 7 keine 62 Menschen untergebracht, sondern lediglich 28. In der Uferstraße Nr. 9 sind es 31, in der Auelswiese Nr. 3 + Nr. 5 insgesamt 10 Personen, im Theater am Park 5 und im gemeindlichen Gebäude auf der Oberen Hardt sind es 15. Die übrigen Asylbewerber verteilen sich auf extern angemietete Wohnungen im Gemeindegebiet. Drei wohnen bei Angehörigen. Das Gebäudemanagement ist auch zuständig für die Anmietung von Wohnraum.
Sie können gerne helfen durch:
Geldspenden:

Gemeinsames Spendenkonto der evangelischen und katholischen Kirche, Bankverbindung bei der KSK Köln: IBAN DE 43 3705 0299 0003 011392, Kennwort: Asylsuchende
Sachspenden: Frau Susanne Kampas, Sozialarbeiterin, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89145, Herr Wolfgang Müller, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89126
Ehrenamtliche Tätigkeit (z.B. Patenschaft, Betreuung, etc.):
Sprechen Sie bitte an: Frau Sieglinde Henschel, evangelische Kirche, Tel.: 02243/6797, Frau Susanne Kampas, Sozialarbeiterin, Gemeinde Eitorf, Tel.: 02243/89145

Herzlichst,
Ihr Rüdiger Storch


36. KW 2015: Bericht des Bürgermeisters im Rat


Bericht von Dr. Rüdiger Storch zur Flüchtlingssituation
in der Gemeinde Eitorf in der Sitzung des Rates am 31.08.2015.
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