Winterdienst in der Gemeinde Eitorf

Für den Gemeinde-Bauhof hat Anfang November wieder die Winterdienstbereitschaft begonnen (bis Ende März). In Wechselschichten ist Rufbereitschaft angeordnet.

Die Gemeinde Eitorf ist bemüht, die Kosten für den Winterdiensteinsatz möglichst gering zu halten. Der Bauhof führt daher nur einen eingeschränkten Winterdienst durch (der aber immer noch deutlich über dem rechtlich vorgeschriebenen Umfang liegt). Das bedeutet, dass nicht bereits bei jeder stellen- oder gebietsweisen Bildung von Reifglätte der Winterdienst einsetzt, sondern in der Regel nur bei allgemeiner Glättebildung durch Schnee, Eis oder Reif.
Seit einigen Jahre werden zunächst die Hauptverkehrs- und Gefahrstrecken (i.d.R. die Busstrecken) gefahren und erst im Anschluss die Nebenstrecken, sofern dies aus Verkehrssicherungsgründen (dann noch) notwendig ist.

Auf den Landes- und Kreisstraßen führt der Landesbetrieb Straßen NRW den Winterdienst aus. Dort gelten z.T. erweiterte Einsatzzeiten und -kriterien.

Jeder Kraftfahrer sollte sich bei winterlichen Temperaturen stets auf glatte Straßenverhältnisse einstellen und seine Geschwindigkeit und Fahrverhalten entsprechend anpassen. Insbesondere in Waldgebieten oder an Fluss- und Bachläufen tritt trotz trockener Witterung oft vereinzelt Reifglätte auf. Auch nach Schneeräumeinsätzen muss immer mit einzelnen Eisflächen gerechnet werden, wenn Tauwasser über die Straße läuft, das Streusalz wegspült und später Bodenfrost einsetzt.

In jedem Jahr ergeben sich bei den Winterdienstfahrten z.T. erhebliche Behinderungen, weil die erforderliche Durchfahrbreite nicht mehr gegeben ist. Dies meist durch geparkte Fahrzeuge oder auch Materialablagerungen, vorstehende Zäune, Sträucher, etc., die unrechtmäßig und unnötig die Straßen und die -bankette einengen. Soweit nicht nur Streudienst, sondern auch Räumdienst mit den entsprechend breiten Schneepflügen ansteht, ist ein Durchkommen an vielen Stellen unmöglich und muss unter schwierigen Bedingungen zurückgesetzt und rangiert werden (auch um jegliche Sachschäden zu vermeiden). Folglich kann in diesen Bereichen dann weder geräumt noch gestreut werden, was wiederum zu Beschwerden und Nachfragen führt, warum denn kein (planmäßiger) Winterdienst geleistet wird.
Aus diesem Grunde werden daher alle Winterdienst-Anlieger gebeten, Ihre Fahrzeuge nur in Straßenbereichen zu parken, wo die gesetzliche Durchfahrbreite von mindestens 3 Meter eingehalten wird, sowie keine Gegenstände und Materialien im unmittelbar angrenzenden Straßenbereich abzulagern, was ohne besondere Genehmigung ohnehin unzulässig ist. Im Zweifel sollten Sie auch Ihre Mieter oder Nachbarn auf die vorgenannte Problematik einmal ansprechen, da manchmal schon nur eine Engstelle den Winterdienst in einer kompletten Straße unmöglich macht. Kreuzungs- und Einmündungsbereiche sowie Kurven sind aufgrund des großen Schwenkradius grundsätzlich freizuhalten (generelles gesetzliches Parkverbot !).
Allen Anliegern, die bisher bereits in ihren Straßen für eine problemlose Durchfahrt des Winterdienstes sorgen, dankt der Bauhof auf diesem Wege für ihr umsichtiges Verhalten.

Der Bauhof der Gemeinde Eitorf ist gut auf den Winterdiensteinsatz vorbereitet. Bei Bedarf stehen die Mitarbeiter Ihnen natürlich auch an den Feiertagen, Wochenenden sowie zum Jahreswechsel für den Winterdienst zur Verfügung.

Rückfragen zum Winterdienst richten Sie bitte an den Bauhof (Tel. 02243-89191 / 89189 oder per Email bauhof@eitorf.de)